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Vorhaltefinanzierung: Existenzsicherung für Krankenhäuser?

Am 16. Januar 2024 hat Vebeto im Rahmen der Jahresauftaktpressekonferenz der Deutschen Krankenhausgesellschaft die bundesweit erste Auswirkungsanalyse zur Vorhaltefinanzierung vorgestellt.

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Die Vorhaltefinanzierung ist eine der zentralen Komponenten der geplanten Krankenhausreform der Bundesregierung. Sie soll das wirtschaftliche Überleben der Krankenhäuser sichern und Anreize zur Fallzahlsteigerung reduzieren. Doch ist der aktuelle Entwurf der Vorhaltefinanzierung hierzu wirklich geeignet? In einer ersten Auswirkungsanalyse simulieren wir die Effekte der Vorhaltefinanzierung auf ein kleines Krankenhaus und prüfen, ob die politischen Ziele erreicht werden können.

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Das zentrale Ergebnis: Im Mittel bleiben die Erlöse gleich wie im bisherigen DRG-System. Zufällige Schwankungen werden meist gedämpft, doch der 20-%-Korridor schafft neue Risiken. Wachstum wird bestraft, Schrumpfen nur bis zu einem Rückgang von 20 % abgefedert, danach bricht das Budget abrupt ein. Wird einem Haus eine Leistungsgruppe entzogen, fällt deren Vorhaltebudget sofort komplett weg. Für größere Krankenhäuser gelten dieselben Ergebnisse. Einen Anhaltspunkt dafür, dass die Vorhaltefinanzierung kleinen Krankenhäusern beim wirtschaftlichen Überleben hilft, fanden wir nicht. Die vollständige Studie „Hilft die Vorhaltefinanzierung kleinen Krankenhäusern?“ von Dr. Eberhard Hansis und Dr. Hannes Dahnke (Vebeto Studie, Januar 2024, PDF, 34 Seiten) können Sie hier herunterladen. Eine erweiterte Analyse auf Basis des verabschiedeten Gesetzes finden Sie in unserer Studie zum KHVVG.

Download Studie

Laden Sie hier die vollständige Studie zur Vorhaltefinanzierung als PDF-Datei herunter. 

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